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Die große Damen-Show im Föhrenwald

UNIQA Ladies Open 2010.  Zum sechsten Mal trifft sich im GC Föhrenwald die Elite des ­europäischen Damengolfsports. Und wie in den Jahren zuvor ist das Turnier ­gesegnet mit jeder Menge Stars, Laura Davies inklusive. Und zum ersten Mal darf man dank der tollen Form von Nicole Gergely und Stefanie Michl auch ein wenig auf einen Heimsieg hoffen.

 

Die Wetten stehen gut, dass wir 2010 das bislang beste Abschneiden einer Österreicherin bei den UNIQA Ladies Open im GC Föhrenwald erleben: Nicole Gergely wird nach der Erfahrung beim Evian Masters (nach Redaktionsschluss) mit viel Selbstvertrauen anreisen. Auch wenn die Steirerin bislang ein wenig der Form hinterherhinkt. Aber wie sie im Interview verrät (siehe Seite 89), hat sie den Grund dafür schon entdeckt.
Und Stefanie Michl, die zu ­Saisonbeginn mit jeder Menge Top-Resultate aufhorchen ließ, ist während der LET-Sommerpause rasch nach Florida geflogen, um den etwas aus dem Tritt gekommenen Schwung nachjustieren zu lassen. Michl: „Das passiert immer, wenn ich zu lange durchspiele.“ Ihr großes Ziel vor Föhrenwald sind die British Ladies Open (29. Juli bis 1. August), für die sich die Steirerin allerdings erst qualifizieren muss.

 

 

UNIQA LAdies Open by Raiffeisen
3.–5. September, GC Föhrenwald

Preisgeld: 200.000 Euro
Titelverteidigerin: Linda Wessberg (SWE)
Eintritt: Do frei, Sa & So 10 €
VIP-Tickets: 100 Euro
Infos: www.ladiesgolfopen.at



PROGRAMM

Mittwoch, 1. September:
Trainingstag, ab ca. 13 Uhr Caddie-Turnier, ab ca.
20 Uhr Welcome Party mit LET-Band & Karaoke
Donnerstag, 2. September:
ab ca. 8 Uhr: Pro/Am mit den Stars der LET & Prominenz aus Sport, Kultur & Wirtschaft
ab ca. 20 Uhr: Gala-Abend, Arena Nova
Freitag, 3. September:
ab ca. 7.30 Uhr: erste Turnierrunde
Samstag, 4. September:
ab ca. 7.30 Uhr: zweite Turnierrunde mit Cut der ­besten 50 Spielerinnen und schlaggleichen
Sonntag, 5. September:
ab ca. 8 Uhr Finaltag der UNIQA Ladies Open,
anschließend (ca. 15 Uhr) Siegerehrung am 18. Grün

Special: Während der Turnierwoche steht allen Besuchern ein attraktives Rahmenprogramm des UNIQA ­VitalClub vor Ort zur Verfügung. Registrieren Sie sich, und gewinnen Sie unter www.meduniqa.at Eintrittskarten für die Ladies Golf Open im GC Föhrenwald.

 

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Kunst kommt von Können

Der Attersee ist erfrischend und anders. Er hätte landschaftlich absolut das Potenzial, Liebling des Jetset zu sein, doch statt der lauten Promis kommen – unbemerkt vom Seitenblicke-Tross – nur die leisen. So ruhig könnte es ruhig bleiben, denkt sich Thomas Weidinger während seiner wunderbaren Runden am Attersee.

 

Der GC Weyregg, hoch über dem Attersee gelegen, ist nicht nur wegen der Idylle ein grandioses 9-Loch-Schmuckstück, sondern auch ob der pfiffigen spielerischen Herausforderungen.

 

Die Landschaft um den Attersee geht derart verschwenderisch mit seinem Panorama um, dass allen Besuchern das Herz fast stehen bleibt, bevor es aufgeht. Wer das für übertrieben hält, hat noch nie von der hoch über dem See liegenden Clubterrasse im GC Weyregg den Sonnenuntergang miterlebt. Ein weiterer Grund, hier so lange auszuharren, ist das neue Clubrestaurant Avocado. Die Betreiber, Martin Enzenberger und Markus Eidenberger, haben sich in ihren ersten Monaten bereits einen Namen unter den Gourmets der Region gemacht. Doch natürlich sind wir in erster Linie zum Golfen hierhergekommen, zählt der 9-Loch-Platz doch zu Österreichs Golf-Schmuckstückchen. Und wer glaubt, dass dafür einzig und ­allein die traumhafte Lage auf ­einem Hügel hoch über dem ­Attersee ausschlaggebend ist, wird schnell eines Besseren belehrt. Zugegeben, der Blick auf das glitzernde Blau, den man von jedem Tee und von jedem Grün aus genießt, ist schlichtweg phänomenal – vor allem auf den ersten vier Löchern. Doch spätestens auf Loch 5 tritt die Idylle etwas in den Hintergrund, weil man ganz andere Sorgen hat – im allerfeinsten spielerischen Sinn, wohlgemerkt. Unter ziemlich kniffligen Bahnen 5 bis 9 stellt Loch 7 das absolute Highlight dar – Marke „Abschlag im siebenten Himmel, Grün im Parterre“. Fazit: Weyregg präsentiert sich als abwechslungsreiche und spannende Kombination aus Komödie im ersten Akt auf den Bahnen 1 bis 4 und Tragödie im zweiten Akt ab Loch 5. Wer es verabsäumt, die Runde im Clubhaus mit einem Essen ausklingen zu lassen, der hat das Theater schlichtweg zu früh verlassen, quasi vor dem finalen dritten Akt. Und weil wir schon beim Stichwort Kultur sind …
 

Der GC Attersee-Traunsee liegt genau zwischen den beiden Namensgebern, allerdings ohne Sicht auf dieselben. Dafür gibt es großzügige und großteils einpräg­same Fairways voller Spannung und Charme, umrahmt von beruhigender Natur.

 

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Besuch beim Papst

Golfen in der ewigen Stadt. Brot und Spiele standen im alten Rom auf dem ­Programm, heute sind feine Pasta und Golf dran. Thomas Weidinger durfte La dolce vita ein wenig kosten und traf, ganz nebenbei, den Papst – den anderen!

 

Parco di Roma. Mindestens so spannend wie das Layout sind die Geschichten um den Platz. Zum Beispiel, dass ein gewisser Silvio Berlusconi ein auf der Anlage stehendes Castell um 100 Millionen Euro kaufen wollte – aber nicht erhielt.

 

 

Glauben und Rom, das passt gut zusammen. Was glauben Sie, wie viele Golfplätze die Metropole am Tiber beherbergt? Aber halt, nicht so schnell … Niemand sollte nach Rom fahren, um zu golfen. Es ist schlichtweg ein Sakrileg, nicht der Geschichte, Kunst und Kultur wegen die Stadt zu besuchen. Und ehrlich gesagt, wer sich nicht in einem der Shoppingtempel verirrt – zum Beispiel in der Galleria Alberto Sordi in der Via del Corso – sowie in den unzähligen hippen Bars und feinen Restaurants, der ist auch etwas verwirrt. Wer aber Rom bereist und kein Fairway betritt, kann getrost auch den Trevi-Brunnen links liegen lassen – „La dolce vita“ wird ihm auf jeden Fall verwehrt bleiben. Vom „süßen Leben“ kann er dann vorzugsweise im San Crispino (Via della Panetteria) kosten, wo Eis zur letztgültigen Religion wird, wenn die aufgeheizte Luft in den Straßen und auf den Plätzen flimmert. Rom-Foto: Fototeca ENIT

 

Golf Club Castelgandolfo – der Paptst hat seine Sommerresidenz gleich ums Eck.

 

GOLF & THE CITY: ROM

Hin & zurück: NIKI fliegt zweimal täglich von Wien nach Rom-Fiumicino – jeweils früh am Morgen & spät am Abend. Die Flugzeit beträgt zirka eineinhalb Stunden.
Mit dem Leonardo-Express ist man von dort in 30 Minuten am Hauptbahnhof Roma Termini. Infos & Buchungen unter www.flyniki.com

Allgemein: Die beste Reisezeit für Sightseeing & Golfen in Rom ist von März bis Mai und von September bis November. Von Juni bis August hat es häufig über 30 Grad. Golfen kann man bei kühleren Temperaturen und weniger Sonnenstunden auch im Jänner oder Februar, und zudem hat man viele Sehenswürdigkeiten dann fast für sich alleine. Nicht nur für Papst-Fans: www.radiovaticana.org bietet praktische Reisetipps – von kulturellen Highlights bis zu News auf Latein, auch als Audiofiles.

Unser Kultur-Tipp: Besuchen Sie das Vatikanische Museum NICHT gleich am frühen Morgen – wie in jedem Reiseführer empfohlen. Denn genau deshalb gibt’s eine ewige Schlange vor der Öffnung der Schauräume. Gehen Sie zur Mittagszeit hin, da ist es wesentlich erträglicher.

Golf: 16 Golfplätze warten in und rund um Rom auf unsere spielerische Absolution. Wir haben uns an diesem Wochenende folgende Plätze vorgenommen:

Abgesehen von jenen vier Plätzen stehen folgende Clubs auf der Wunschliste für unseren nächsten Rom-Besuch: Golf Club Le Querce (George-&-Jim-Fazio-Design), Golf Marco Simone (Privatclub im Besitz von Laura Biagiotti), Ogiata Golf Club (zählt zu den besten in Rom).

Wohnen: Das Sheraton Golf Parco de’ Medici Resort ist vom Airport via Hotel-Shuttle-Service in 20 Minuten erreicht, und 10 Minuten später steht man bereits auf dem Golfplatz. Infos unter www.starwoodhotels.com. Weitere Infos siehe airtours Katalog „Erlebnis Städte Sommer 2010“, unter www.tui.at/golf oder in Ihrem Reisebüro.

 

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