Florida Swing - den Pros auf den Fersen

Beitragsseiten
Florida Swing - den Pros auf den Fersen
Das andere Florida
Reise-Infos & alle Plätze
Alle Seiten

 

Florida, let’s swing

Yes, you can! Den Stars der US PGA Tour, die jedes Frühjahr bei fünf großen­ Turnieren in Florida antanzen, zuschauen – und dann auf genau ­diesen Plätzen selbst aufgeigen oder es zumindest versuchen … Gerald R. Hajos zeigt vor, wie das geht, und lädt Sie ein, es ihm nächstes Jahr gleichzutun. Die Packages dazu hat er auch schon parat.

alt

Der März ist traditionell der Monat des „Florida Swing“. Das ist kein neuer Tanzstil, sondern meint nur, dass in einem Aufwaschen gleich mehrere große Turniere im Sunshine State über die Bühne gehen – in diesem Fall vier, und im Mai folgt noch das „fünfte ­Major“, das Players. Gespielt wird um ein paar Millionen grüne Scheine und etliche ­FedExCup-Punkte. Und das auf den feinsten Wiesen des Nummer-1-Golf-Bundesstaates der USA. Das Gute dran: Wir Normalsterbliche dürfen nicht nur schauen und staunen, sondern abseits des Turniers diese Traumplätze auch selbst spielen.
Mag sein, dass die Grüngeschwindigkeit dann nicht mehr ganz so rasant und das Rough weniger giftig ist – die Faszination, auf einem PGA Tournament Course zu spielen, ist immer gegenwärtig. Und schließlich ist da auch der direkte Vergleich mit den Besten der Besten. Wie bei den WISBI-Skirennen. Nur zum Gustieren für Ambitionierte an dieser Stelle Tigers Antwort auf die Reporterfrage, welchen Score wohl ein Handicap-10-Spieler auf dem letztjährigen US-Open-Platz (Torrey Pines South Course) spielen würde: „Sicher nicht unter 100.“

Fazios Florida

alt

Wasser kommt am Champions Course des PGA National Resorts bei 16 Löchern ins Spiel, und für das nötige Strand-Feeling sorgen nicht weniger als 107 Bunker.
 

Den Auftakt macht die Honda Classic im PGA National Resort in Palm Beach Gardens, eine Autostunde nördlich von Miami. Bereits an der Autobahnabfahrt namens „PGA Boulevard“ erahnt man, worum es hier geht. Ein typisches amerikanisches Luxushotel erwartet uns mit allem erdenk­lichen Komfort. Mit dem Lift geht’s vom Zimmer direkt zum mächtigen Pro-Shop, davor liegen das Starterhaus und die ersten Tees von fünf (!) Championship-Golfplätzen. Der ­Turnierplatz, der Champions Course, stammt aus der Feder der Brüder Fazio in Kooperation mit Jack Nicklaus. Bei den anderen, nicht wirklich schlechteren Kursen stehen Arnold Palmer, Tom Fazio und Karl Litten Pate. Das Signature Hole des Champions Course sind eigentlich drei: die gefürchtete „Bear Trap“ der Löcher 15 bis 17 – ähnlich dem „Amen Corner“ des Augusta National –, drei Löcher, die selbst Profis das Fürchten lehren.
Einen Besuch wert ist auch das nur 30 ­Minuten nördlich in Port St. Lucie liegende PGA Village. Dort befinden sich der PGA Golf Club mit drei wunderbaren Golfplätzen (Wana­maker, Ryder, Dye) und das PGA Learning Center, eine der größten Trainings­an­lagen der USA: Eine Mega-Driving-Range und ein Indoorcenter mit sämtlichen Analyse­geräten geben schon mächtig was her. Der absolute Hammer sind aber die Übungsbunker mit neun verschiedenen Formen und Sand­arten. Wenn da keine Freude aufkommt …
In einem eher unscheinbaren Neben­gebäude­ befindet sich das PGA Historical Center, wo auch der „heilige Gral“ der PGA Of America gehütet wird: die Wanamaker Trophy, der Originalpokal der PGA Cham­pionship, also des vierten und letzten Majors. Der letzte eingravierte Name lautet übrigens Y. E. Yang. Sie erinnern sich an das Match ­gegen Tiger?

Monstergolf

alt

Blue Monster –  der Name des ­Austragungsortes der WGC CA ­Championship im Doral Golf Resort ist Programm.
 

Auf den Spuren der WGC CA Championship geht es am Florida Turnpike südwärts nach Miami. Dort liegt gleich neben dem Flughafen das weltberühmte ­Doral Golf Resort. Anfang der Sechziger­jahre war Doral der Inbegriff eines mondänen Golfclubs und -hotels – die Doral Open war übrigens der erste PGA-Event Floridas. Greg Norman hat das Turnier nicht nur einige Male gewonnen, er hat auch einen von fünf Golfplätzen, den Great White Course, designt. Das Flaggschiff ist aber der legendäre Blue Monster Course, seit 2007 Austragungsort der CA Championship, einer der vier World-Golf-Championship-Events, die in ­ihrer ­Bedeutung gleich hinter den Majors angesiedelt sind. Auch das Après-Golf-Programm mit Stränden, Shops und dem Nachtleben von Miami Beach am Ocean Drive kann sich sehen lassen.


Kommentar schreiben

Bitte beachten Sie die Netiquette. Beschimpfungen, Verbalattacken und unpassende Kommentare werden nicht veröffentlicht


Sicherheitscode
Aktualisieren