Aus dem College Tagebuch
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Meilenstein der Saison
Nina Mühl, Philipp Fendt, Florian Sander und Clemens Dvorak können bei den Regionals und Nationals der amerikanischen College Liga ihren Saison-Höhepunkt feiern.
Die College Saison neigt sich schön langsam dem Ende zu und alle Kräfte sind in den letzten Wochen auf die NCAA Championships gerichtet. Diese werden Ende Mai oder Anfang Juni gespielt und sind der Höhepunkt der jährlichen College Saison. Dieser Team Bewerb wird im Zählspiel Format ausgetragen wobei seit 2009 die besten acht Teams nach 72 Löchern im direkten Kampf gegeneinander im Matchplay antreten. Weiters gibt es einen Preis für den besten Spieler in der Einzelwertung. Auf der Siegerliste konnten sich bereits Größen der PGA Tour wie Jack Nicklaus 1961, Hale Irwin 1967, Tiger Woods 1996 und die dreifachen Sieger Ben Crenshaw und Phil Mickelson eintragen. Auf dem Weg dahin gilt es neben den Qualifikationsrunden auch die letzte große Hürde, die Regionals zu überstehen. Mit dabei in diesem Jahr auch vier heimische Talente, die sowohl als Einzelkämpfer oder mit ihren Teams um Ruhm und Ehre kämpfen.

Mit ihren tollen Erfolgen gelingt Nina Mühl der Sprung in die NCAA Championships der Damen in Wilmington, NC. Die Wienerin wartet im beinharten Feld mit Runden von 77, 73 und 80 auf und erspielt bei +17 einen respektablen T94. Rang. Der Sieg geht an die Schwedin Caroline Hedwall bei -12. Im Teambewerb setzt sich Purdue gegen die University of Souther California durch, für die Steffi Endstrasser bei den NCAA Finals nicht an den Start geht.

Bei den NCAA South Central Regionals hält Philipp Fendt in Bryan, TX, die rot-weiss-rote Fahne hoch. Für die University Louisiana-Lafayette, aber als Einzelkämpfer gestartet, punktet der St. Pöltner mit Runden von 76, 76 und 77. +13 bedeuten am Ende den geteilten 54. Rang. Der Sieg geht an Russell Henley bei -9. Das eigentliche Highlight der Saison bildet jedoch die Teilnahme an der US Open Qualifikation wenige Wochen zuvor. “Es waren 70 Teilnehmer, die für 4 Spots bei den US Open Sectionals gespielt haben (Pros und Amateure gemischt). Es wurde der English Turn CC gespielt, ehemaliger Austragungsort der New Orleans Zurich Classics (PGA Tour). Aufgrund des starken Windes war letzten Endes "nur" eine 70er Runde notwendig um unter den besten 4 zu sein. (Im Vorfeld war anzunehmen, dass eine 68 notwendig sein wird) Nachdem ich am 12. Loch beinahe ein Hole-In-One erzielt hatte und ENDLICH mein erstes Birdie notieren konnte, habe ich mich zurück auf 1 über gekämpft.
Dennoch musste ich alles riskieren und 4 bis 5 Birdies auf den letzten 6 Löchern machen und habe deshalb meinen Gameplan geändert - die Attacke ist aber leider nicht aufgegangen und bin mit der 77 in das Clubhaus gegangen. Aber bei so einem Ein-Rundenturnier mit starker Beteiligung muss man damit rechnen seinen Gameplan im Laufe der Runde anzupassen-letztendlich ist es (leider) egal ob man 72 oder 94 schiesst! Am Ende hat es kein Amateur geschafft sich zu qualifizieren“.
In Erfüllung geht der Traum vom Finaleinzug für Florian Sander, der die NCAA Southeast Regionals in Alphetta, GA, mit seinem Team der Georgia Southern University bestreitet. In der Einzelwertung bringen Runden von 75, 73 und 70 dem heimischen Talent einen beachtlichen 34. Platz ein. Grund zur Freude jedoch der geteilte vierte Platz, der den Eagles einen Platz in den Nationals sichert.

In der College Liga geht es für Clemens Dvorak bei den NJCAA National Championships in Owens Crossroads, AL, ums Ganze. Dier Wiener bringt bei schwierigen Wetterbedingungen Runden von 75, 75 und 76 ins Clubhaus und kann sich bei +10 auf dem 45. Rang platzieren. Den Sieg holt Teamkollege Garon Brandt bei -5. Mit diesem starken Einsatz kann sich das Meridian Community College über den tollen zweiten Platz freuen.















Kommentare
Viel Glück und Erfolg an alle die im Ausland Uni mit Golf auf höchstem Niveau verbinden können.
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